Kiebitzhof-Urgestein Albert Menke geht nach 34 Jahren in Ruhestand

24.02.2015

Nach 34 Jahren bei wertkreis Gütersloh geht Albert Menke, Leiter des Grünen Bereichs der wertkreis Gütersloh gGmbH, Ende 2015 in Ruhestand.

Mit dem gebürtigen Clarholzer verlässt ein echtes Urgestein das Unternehmen. In seinen über drei Jahrzehnten Tätigkeit baute er den Grünen Bereich von einer einzelnen Arbeitsgruppe der Werkstatt zu einem national bekannten und anerkannten Erzeuger und Hersteller von Bioprodukten auf.

Menke war 1982 zur damaligen Werkstatt für behinderte Menschen gekommen. Hier arbeitete er zunächst als Verantwortlicher für die Gärtnergruppe, die damals noch zur Werkstatt Hans-Böckler-Straße gehörte. Nach Übernahme des Kiebitzhofs von dem landwirtschaftlichen Betrieb der Westfälischen Klinik im Juli 1991 wurde der gelernte Garten- und Landschaftsbauer dann Leiter des Grünen Bereichs.

Unter der Leitung des heute 63-jährigen vergrößerte sich der Grüne Bereich, nicht zuletzt durch den großen Erfolg seiner Kiebitzhof-Produkte, sukzessive immer weiter. „1994 gab es auf dem Kiebitzhof dann auf 2 Hektar Freiland und 3 Folientunneln zu je 300 Quadratmetern ökologisch betriebenen Gemüseanbau. Die erste Form des Kiebitzhofladens entstand damals in einem umgebauten Bauwagen," erklärt Albert Menke.Heute weist der Grüne Bereich und die Kiebitzhof gGmbH als Integrationsunternehmen 220 Mitarbeitende und einen Gesamtumsatz von rund 8 Mio. Euro auf.

Zum Grünen Bereich gehören insbesondere Landwirtschaft, Gemüseanbau und -verarbeitung, Bäckerei, Konservierung, der moderne Kiebitzhof-Laden und eine Reithalle. Die auf dem Kiebitzhof erzeugten und verarbeiteten Lebensmittel entsprechen den Bioland-Richtlinien und werden unter der Marke Kiebitzhof national und international vertrieben. Vor allem das vielfach ausgezeichnete Knäckebrot fehlt von Borkum bis Borken in keinem gut sortierten Reformhaus oder Biomarkt.

Die Kiebitzhof gGmbH bietet unter der Marke Kiebitz Dienstleistungen Serviceangebote in den Bereichen Garten- und Landschaftsbau, Maler und Lackierer, Hausmeister, Verpackung und Transport und Logistik.

Martin Henke, Geschäftsführer von wertkreis Gütersloh, weiß: "Albert Menke hat dieses Unternehmen in langen Jahren mitgeprägt und vor allem den Grünen Bereich zu dem gemacht, was er heute ist: Ein vorbildliches Integrationsunternehmen. Was ihn auszeichnet ist, dass er Kundenzufriedenheit, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung und ökologische Landwirtschaft wirtschaftlich erfolgreich unter einen Hut bringen kann und konnte. Das ist eine enorme Leistung."

Vermissen wird Albert Menke vor allem die hohe Identifikation der Mitarbeitenden mit "ihrem" Kiebitzhof: "Alle Mitarbeitenden haben sich immer ganz persönlich für den Hof verantwortlich gefühlt. Das ist schon etwas Besonderes." In all den Jahren sei es nie langweilig geworden, sagt Menke: "Es gab eigentlich kein Jahr, in dem sich hier nicht etwas Neues entwickelt hat."

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